Sopa Opa De Ajo

San Juan de Ortega ist eine Kleinstadt in Spanien, in der Region La Rioja, am Jakobsweg.

Die Gemeinde wurde eben vom Heiligen Juan de Quintanaortuño gegründet, hat kein Hühnerwunder, das ist Santo Domingo de la Calzada, und ein Kloster. Sonst nicht sehr viel.

In dem Kloster befindet sich auch das Refugio. Es ist ein echtes Refugio für Pilger, wenn Ihr wisst was wir meinen. (Wer es bis dahin noch nicht mitbekommen hat: Kein Pilger riecht unangenehm, kein Pilger schnarcht zu laut, …)

Berühmt ist das Kloster für seine Bestechlichkeit, da hier auch Buspilger, gegen ein kleines Trinkgeld, einen Stempel in ihren Pilgerpass bekommen und für seine Knoblauchsuppe.

Und um die Knoblauchsuppe soll es hier gehen, weil diese wohl den meisten Pilgern in Erinnerung geblieben ist. Und zwar in ausgesprochen guter Erinnerung.

So einfach sie zuzubereiten ist, so lecker ist sie auch.

Die Zutaten für 4 Personen

  • 3 Knoblauchzehen, gehackt oder zerdrückt, eher mehr
  • 0,1 Kilo Brot, sollte nicht frisch sein, ein paar Tage alt ist fein, eher helles Brot
  • 1 Esslöffel Paprikapulver, edelsüß, kann man auch weglassen
  • 0,2 Liter Öl, eher kein Olivenöl, eher weniger … Sonnenblumen- oder Rapsöl oder von der Palme geschüttelt … egal
  • 2 Eier

Die Zubereitung

Den gehackten oder zerdrückten Knoblauch in einem Topf (in Wasser) andünsten und bevor er goldgelb wird, das geschnittene oder zerissene Brot zugeben und mit Paprikapulver bestreuen. Anschließend mit einem Liter heißem Wasser aufgießen. Eine Viertelstunde kochen lassen. Nach Geschmack salzen. Vor dem Servieren zwei geschlagene Eier langsam in die heiße Suppe einrühren, damit sie kleinweise gerinnen.

¡Buen provecho!

Spanische Knoblauchsuppe, nicht sehr hübsch, aber sehr lecker